Unter den Roulettespielern , die entweder mit Block und Bleistift am Tisch sitzen oder einfach "nur so", gibt es solche, die schon eine besondere Faszination ausüben können: sie schauen auf die Hand des Croupiers und richten ihr Spiel danach.
Es gibt wahre Meister dieses Fachs. Nach dem Rien ne va plus erfassen sie in Sekundenschnelle den Lauf der Kugel und prognostizieren erfolgreich deren Zielsektor.
Man kann sich vorstellen, dass es einiger Übung bedarf, bis es soweit ist. Selten wird man von einem solchen Künstler erfahren, was dahintersteckt, geschweige denn, dass man ohne weiteres "Lehrstunden" von ihm bekommen könnte.
An dieser Stelle soll ein Weg aufgezeigt werden, wie man auch ohne das überragende Talent, dass sicher nicht jedermanns Sache ist, "an den Speck" herankommen kann.
Es ist vielerorts üblich, dass der Croupier die Kugel in dem Moment auf die Reise schickt, wenn im rotierenden Kessel gerade dasjenige Fach an seiner Hand vorüberkommt, das zuletzt getroffen wurde. Dies ist im Grunde ein deutlicher Verstoß gegen das Zufälligkeitsprinzip. Angesichts der Tatsache, dass die Bank gegenüber dem Spieler einen rechnerischen Vorteil von lediglich 1,35-5,4% (incl.Troncabgabe) hat, kann jede Abweichung vom Zufall die entscheidende Rolle spielen. | Auch Kesselfehler sind statistisch ermittelbar | Die Annahme liegt nicht fern, dass nach einem bestimmten getroffenen Fach ein bestimmter Sektor ein wenig bevorzugter getroffen wird, als der Rest des Kessels.
Dieses Phänomen muß sich an den Permanenzen widerspielgeln. Sicher darf man Annehmen, daß talentierten "Kesselbeobachtungs"-Spielern der Erfolg nicht in den Schoß fiel und sie sich zunächst bei Trockenübungen Mühe machen mussten, anhand von Permanenzen ihr Verfahren abzusichern. Es soll nun eine Methode dargestellt werden, wie dies zu bewerkstelligen ist.  Stellt man sich eine Tabelle her, in deren Zeilen und Spalten die Zahlen des Kessels in der dort angeordneten Reihenfolge eingetragen sind, und trägt dann ein, welche Zahlen immer nach einer bestimmten Zahl getroffen werden, dann müssen Unzufälligkeiten durch Verdichtungen der Trefferhäufigkeiten auffällig werden. | Kessel | 0 | 26 | 3 | 35 | 12 | ... | | 0 | 388 | 247 | 230 | 250 | 320 | ... | | 26 | 260 | 275 | 195 | 312 | 398 | ... | | 3 | 280 | 221 | 295 | 345 | 332 | ... | | 35 | 201 | 254 | 306 | 345 | 365 | ... | | 12 | 243 | 295 | 311 | 350 | 339 | ... | | ... | ... | ... | ... | ... | ... | ... | | Der grün unterlegte Zeilentitel nennt die betrachtete getroffene Zahl - in derselben Zeile ist eingetragen, wie oft unmittelbar danach die Zahlen getroffen wurden, die in den beige unterlegten Spaltentiteln stehen. | Allerdings benötigt man für eine solche Untersuchung Permanenzen mit einer ziemlich großen Menge an Coups. Erst dann gilt das mathematische Gesetz der großen Zahl und führt zu einer brauchbaren Aussagefähigkeit.
Nun wird es zufallsbedingt immer so sein, daß nie alle Zahlen gleich oft getroffen werden (das wäre seinerseits auch wieder ein großer Zufall). Um entscheiden zu können, ob eine Häufigkeitsverteilung dem reinen Zufall entspricht oder nicht, gibt es spezielle mathematische Verfahren.
Keine Angst, Sie sollen hier nicht mit Mathematik konfrontiert werden! Es soll lediglich erwähnt werden, dass es diese Verfahren gibt und daß Sie Auskunft auf hochinteressante Fragen geben.
Die Software Permanenz Master von BABEL Computer Applikationen durchleuchtet Permanenzen hinsichtlich der Wurfcharakteristik des Croupiers, physikalische Kesselfehler, Häufigkeit aller Einzelchancen und beliebigen Sequenzen (Muster, Figuren) - ohne dass sich der Benutzer um die dahintersteckende Mathematik zu kümmern braucht.
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