Reine Progressionssyteme üben mit ihrer inneren und nachvollziehbaren Logik eine gewisse Faszination auf Roulettespieler aus.
Es "hat einfach etwas", zumindest auf gewisse Satzstrecken (fast) sicher im Gewinnbereich zu liegen. Mit Hilfe von Computern kann man die verschiedenen Systeme simulieren und so ungefärbt neutrale und wichtige Aussagen bekommen, bevor man im Casino unnötige Risiken eingeht.
Bei Verwendung von Progressionssystemen - an dieser Stelle ist die reine Form gemeint, die sich nicht zusätzlich an Figuren vergangener Coups orientiert - ist es eine wesentliche Absicht, die Satzstrecke so zu halten, dass man sich möglichst nicht dem von der Bank bestimmten Einsatzlimit nahekommt oder es gar übersteigt (=Serien-Totalverlust oder Patzer).
Insofern ignoriert der Progressionsspieler keineswegs den Grundsatz, dass Roulette ein Glücksspiel ist, sondern er kalkuliert mit bekanntem, kleinerem Risiko und ist geschützt vor Überraschungen, wenn er sein System "kennt".
Hier sollen die Systeme von D'Alembert, Deance, Rittsteiger und Whittaker hinsichtlich der Gewinnwahrscheinlichkeit nebeneinandergestellt werden.
System-Auswertung Die folgende Tabelle entstand mit Hilfe des Roulette Simulator. Jedes System wurde mit derselben vom Computer generierten Permanenz über eine Gesamt-Satzstrecke von 1.000.000 Coups simuliert, nachdem sie ebenfalls vom Roulette Simulator optimiert wurden. Bei den Simulationen wurde die Gesamtstecke in Intervalle von je 1000 Coups unterteilt und die Gewinn- sowie Verlustintervalle separat gezählt und ins Verhältnis gesetzt.
| System | Verhältnis von Gewinn- zu Verlustserien | | Rittsteiger | 3079:1 | | Whittaker | 1795:1 | | Deance | 603:1 | | D'Alembert | 171:1 |
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